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Foto: Sabine Tippelt
Matthias Seyler (Vorsitzender SoVD-OV Delligsen), Renate Effenberger, Hermann Schlieker (beide SoVD-KV Holzminden), Sabine Tippelt, Johannes Schraps, Helmut Bertram (stellv. Vorsitzender SoVD-OV Holzminden) (v.l.n.r)

25. Juli 2017: Tippelt und Schraps besuchen SoVD Delligsen

Die Landtagsabgeordnete Sabine Tippelt und der Bundestagskandidat Johannes Schraps haben im Rahmen ihrer Sommertour durch den Landkreis Holzminden auch den SoVD-Ortsverband Delligsen besucht. Rund 20 aktive Mitglieder begrüßten die Beiden im SoVD-Büro an der Dr.-Jasper-Straße. Sie konnten berichten, dass der Ortsverband seit Beginn des Jahres auf knapp 400 Mitglieder angewachsen ist.

Das sorgt über die Grenzen Delligsens für Anerkennung. Der Kreisverband Holzminden, vertreten durch Hermann Schlieker und Renate Effenberger, lobte den Ortsverband und versprach sich für das seit langem gewünschte professionelles Beratungsangebot im SoVD-Büro in Delligsen einzusetzen.

Den Rückenwind wollen die SoVD-Mitglieder auch nutzen, um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen. So wurde ein stärkerer Kampf gegen Altersarmut gerade bei Frauen gefordert. Bei Schraps stießen sie damit auf offene Ohren. Er warb für das Rentenkonzept der SPD, das u.a. eine Mindestrente, eine Deckelung der Beiträge und ein Festschreiben des Rentenniveaus vorsieht.

Auch der öffentliche Nahverkehr, auf den viele Ältere und Mobilitätseingeschränkte angewiesen sind, war Thema. Gerade in Richtung der Kreisstadt Holzminden fehle schlicht eine Anbindung. Tippelt versprach sich dafür einzusetzen. „Als Delligserin weiß ich, wie weit Holzminden manchmal weg ist. Ich werde mich auch weiterhin sowohl im Land als auch im Kreis für ein besseres ÖPNV-Angebot stark machen.“ Auch die Verbindung nach Alfeld und den dortigen Bahnhof sei für Delligsen von großer Bedeutung.

„Ein gutes Angebot im öffentlichen Nahverkehr ist für das Weser- und Leinebergland außerordentlich wichtig“, sagte Tippelt, die auch Vorsitzende des Wirtschafts- und Verkehrsausschusses im Landtag ist. Das gelte sowohl für die Straße als auch für die Schiene. Gerade im ländlichen Raum werde Mobilität immer wichtiger. „Sowohl ältere Menschen, aber auch Familien mit Kindern, müssen auch ohne Auto mobil sein können“, so Tippelt. Ein weiteres Thema war die Barrierefreiheit. Es wurde angemahnt, dass Behörden und öffentliche Einrichtungen für jeden erreichbar sein müssen.

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