Der Flecken Delligsen erhält gemeinsam mit der Stadt Bad Münder rund 73.000 Euro aus den Kofinanzierungshilfen des Landes Niedersachsen. Mit der Förderung sollen Maßnahmen zur Umsetzung der Wärmewende in den Landkreisen Holzminden und Hameln-Pyrmont unterstützt werden.

„Ich freue mich sehr, dass Delligsen von der aktuellen Förderrunde des Landes profitiert. Die kommunale Wärmeplanung darf nicht bei Konzepten stehen bleiben. Entscheidend ist, dass daraus konkrete und umsetzbare Projekte für eine klimafreundliche und verlässliche Wärmeversorgung entstehen“, erklärt die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Tippelt.

Im Rahmen des gemeinsamen Projekts sollen Kommunen, Stadtwerke, Bürgerenergiegenossenschaften sowie weitere Akteurinnen und Akteure in einem regionalen Netzwerk zusammengebracht werden. Ziel ist es, mögliche Wärmenetzprojekte zu entwickeln und deren Umsetzung voranzubringen. Gleichzeitig sollen Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer durch Informations- und Beratungsangebote beim Umstieg auf erneuerbare Heiztechnologien unterstützt werden.

„Gerade im ländlichen Raum brauchen wir Lösungen, die zu den örtlichen Gegebenheiten passen und für die Menschen bezahlbar bleiben. Die Zusammenarbeit über Gemeinde- und Kreisgrenzen hinweg ist deshalb ein sinnvoller Ansatz. Sie kann dazu beitragen, Erfahrungen zu bündeln, gemeinsame Projekte zu entwickeln und die regionale Wertschöpfung zu stärken“, so Tippelt.

Die Förderung stammt aus der niedersächsischen Kofinanzierungsrichtlinie. Mit ihr unterstützt das Land finanzschwache Kommunen dabei, die für europäische Förderprogramme erforderlichen Eigenanteile aufzubringen. In der aktuellen Förderrunde werden landesweit 41 Projekte in 30 Kommunen mit insgesamt rund 5,6 Millionen Euro gefördert.

„Die Förderung ist eine gute Nachricht für den Flecken Delligsen und ein wichtiger Schritt hin zu einer zukunftssicheren Energieversorgung im Weserbergland“, betont Sabine Tippelt abschließend.