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Sabine Tippelt MdL Foto: Sabine Tippelt

25. Oktober 2019: Tippelt: Pferdeland Niedersachsen noch attraktiver gestalten

Niedersachsen ist Pferdeland und insbesondere der Pferdesport, Pferdetourismus und die Pferdezucht haben eine große wirtschaftliche Bedeutung. Vor allem im Bereich Pferdezucht ist Niedersachsen deutschlandweit führend.

Die Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses im Niedersächsischen Landtag, Sabine Tippelt, erläutert dazu: „Die Pferdebranche ist mit bis zu 70.000 Arbeitsplätzen laut der Industrie- und Handelskammer Stade in Niedersachsen ein wichtiger Wirtschaftszweig.“

Niedersachsen zählt knapp 450.000 Reiterinnen und Reiter sowie mehr als 195.000 gemeldete Pferde. Ein Gesamtumsatz in Höhe von 900 Millionen Euro rund um den Pferdesport und ein generierter Umsatz von 225 Millionen Euro durch reittouristische Übernachtungen veranschaulichen die Wichtigkeit für die Pferdeindustrie.

„Niedersachsen ist das beliebteste Bundesland für Pferdeurlaub. Wir müssen dafür Sorge tragen, dass wir dem Wirtschaftsfaktor Pferd in Niedersachen und seiner Vorreiterrolle weiterhin gerecht werden. Wir müssen politisch mit entsprechenden Pferdestärken gute Bedingungen für Zucht, Tourismus und Sport schaffen“, so die Wirtschaftspolitikerin Tippelt, und fährt fort: „Konkret zielt unser Entschließungsantrag auf einen bedarfsgerechten Ausbau der Infrastruktur sowie eine kundenorientierte Weiterentwicklung der Angebotspalette im Pferdemarkt ab. Wir vertreten die Auffassung, dass der niedersächsische Pferdetourismus auch stärker in der der Tourismusstrategie des Landes berücksichtigt werden sollte. Zudem muss darauf geachtet werden, dass eine Förderung der pferdetouristischen Infrastruktur auch bei einer Weiterentwicklung der touristischen Infrastrukturförderrichtlinie in der kommenden EU-Förderperiode ab 2021 möglich bleibt.“

Die SPD-Landtagsfraktion bittet zudem die Landesregierung, sich auf Bundesebene dafür einzusetzen, dass sich die steuerrechtlichen Rahmenbedingungen sowie beispielsweise die Visavergabe für Pferdezüchterinnen und Pferdezüchter bundesweit nicht verschlechtern und so keine unnötigen Handelshemmnisse erzeugt werden, die die Wettbewerbsfähigkeit der Pferdeindustrie beeinträchtigen.

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