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a Foto: Büro Sabine Tippelt
Vor dem neuen Firmensitz der Bio-Manufaktur, von links: Kai Zimmermann, Frank Dormann (beide SPD-Samtgemeindeverband Boffzen), Landtagsabgeordnete Sabine Tippelt, Umweltminister Olaf Lies, Sebastian Baensch (Geschäftsführer Ölmühle), Annette Rose (Assistenz der Geschäftsführung Ölmühle).

18. September 2022: Olaf Lies: „Hier hat sich viel verändert, ich bin beeindruckt“: Umweltminister besucht Ölmühle Solling und Weserhotel Schwager mit Sabine Tippelt

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Gemeinsam mit Sabine Tippelt (MdL, SPD) besuchte der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies die Ölmühle Solling in Boffzen, um sich ein Bild von der Entwicklung des Familienunternehmens zu machen. 2017 hatte er als Wirtschaftsminister eine Förderung für den Neubau des Firmensitzes bewilligt.

Direkt nach seiner Ankunft stellt Olaf Lies fest: „Hier hat sich wirklich viel verändert. Ich bin beeindruckt.“ Der Betrieb der Familie Baensch ist seit 2017 stark gewachsen. Mittlerweile hat er 65 Mitarbeiter und stellt über 180 verschiedene Produkte her. Sabine Tippelt freut sich über diese positive Entwicklung: „Boffzen generell und vor allem die Ölmühle haben sich gut entwickelt. Besonders freut es mich, dass in vielen Bereichen ausgebildet wird, aktuell hat die Ölmühle sieben Auszubildende“, so Tippelt. Über die Produktion hinaus betreibt die Ölmühle einen Mühlenladen und ein eigenes Labor. In der Geschäftsstelle wurde außerdem ein Seminarraum errichtet; neben verschiedenen eigenen Seminaren der Ölmühle kann dieser auch extern genutzt werden.

„Wir haben eine lange Wertschöpfungskette, unsere Bio-Produkte sind auch durch einen heute verstärkten Blick auf ihre gesundheitsfördernde Wirkung sehr gefragt. Deshalb und wegen der ganzheitlichen Prozesskette, die beim Bau durch die Förderung ermöglicht wurde, sind wir für die Zukunft sehr gut aufgestellt“, erklärt Sebastian Baensch. Bei der Führung durch die Produktionshalle ist dem Geschäftsführer anzumerken, wie stolz er auf die Entwicklung des Unternehmens ist. Dennoch ist es ihm wichtig, auf ein natürliches Wachstum des Betriebs zu setzen und den authentischen und familiären Charakter aufrechtzuerhalten: „Hier packen alle mit an, Teamarbeit ist uns sehr wichtig. Gerade mit Blick auf die kommenden Herausforderungen wollen wir nachhaltig wachsen und Arbeitsplätze sichern“, erläutert Sebastian Baensch. Er betont allerdings, dass er für die Ölmühle trotz der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Situation optimistisch in die Zukunft blicke. Das liege auch an der Philosophie der Ölmühle, die auf Nachhaltigkeit, Regionalität und Ressourcenschonung setzt.

Nach der Besichtigung zeigt sich Olaf Lies begeistert: „Die Entwicklung der Ölmühle ist großartig. Sie haben eine Menge aus der Landesförderung herausgeholt, wirklich beispielhaft. Außerdem kann Ihr Fokus auf Qualität statt Quantität der Produkte uns auch als Gesellschaft etwas lehren. Wir sollten wieder mehr auf die Qualität von Dingen setzen und weniger auf die Menge, auch und gerade im Sinne unserer Umwelt“, betont Olaf Lies.

a Foto: Büro Sabine Tippelt
Ein kühles Getränk in luftiger Höhe auf der Baustelle des Anbaus an das Weserhotel Schwager, von links: Geschäftsführer Matthias Kumlehn, Architekt Kai Zimmermann, Landtagsabgeordnete Sabine Tippelt, Umweltminister Olaf Lies.

Anschließend fuhren Sabine Tippelt und Olaf Lies nach Holzminden, um sich den im Bau befindenden Anbau an das Weserhotel Schwager anzusehen. Geschäftsführer Matthias Kumlehn führte die Politiker über die Baustelle, deren Fertigstellung für Ende Februar 2023 angesetzt ist, pünktlich zur Landesgartenschau in Höxter. „Unser Zeitplan ist ambitioniert, aber bisher läuft es sehr gut. Wir setzen darauf, insbesondere knappe Güter rechtzeitig im Voraus einzukaufen, um Lieferprobleme zu vermeiden“, so Kumlehn. Auch Architekt und Bauleiter Kai Zimmermann begleitete die Besichtigung und erläuterte die architektonischen Details des Projekts. Alle Zimmer, mit Ausnahme der obersten Etage, sollen mit Balkons ausgestattet werden. Auf die Nachfrage des Umweltministers, wie die Schwager GmbH & Co. KG mit ihrem Fokus auf Einzelhandel auf die Idee eines Hotels gekommen sei, antwortet Kumlehn: „Wir wollten etwas wagen und Holzminden noch attraktiver für Touristen machen. Ohne den proaktiven und vorausschauende Einsatz von Ralf Schwager wären wir noch nicht so weit mit dem Projekt“, lobt Kumlehn den kürzlich verstorbenen Geschäftsführer.

Nach einem kühlen Getränk in luftiger Höhe auf dem Rohbau lud Matthias Kumlehn die Gäste noch ins Weserhotel ein. Die Politiker und der Geschäftsführer tauschten sich dort über die aktuelle wirtschaftliche Situation im Land und in Holzminden aus. Was die Holzmindener Innenstadt angeht, waren sich alle Anwesenden einig, dass mehr Frequentierung das Hauptziel für die Zukunft sein müsse. Dafür müsse auch mehr attraktiver Wohnraum geschaffen werden. Nach dem Austausch lobt Olaf Lies den schnellen Fortschritt bei dem Projekt: „Das Weserhotel mit dem bald fertigen Anbau ist eine echte Zukunftsinvestition in die Stadt Holzminden, bei der etwa durch die Verwendung von natürlichen Materialien auch auf Nachhaltigkeit geachtet wird“, betont der niedersächsische Umweltminister.

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