Unterwegs in Hannover!: Gedenkkonzert „Die Geige, die ich halte, ist mein Schutzschild geworden“
Das Gedenkkonzert „Die Geige, die ich halte, ist mein Schutzschild geworden“ in der Marktkirche Hannover war ein bewegender Beitrag zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus.
Die musikalische Auseinandersetzung mit den Lebenswegen verfolgter Komponistinnen und Komponisten machte auf eindrucksvolle Weise deutlich, wie Kunst selbst unter unmenschlichsten Bedingungen Ausdruck von Hoffnung, Widerstand und Würde sein kann.
Zahlreiche Komponistinnen und Komponisten erlitten im Nationalsozialismus systematische Verfolgung und den Entzug ihrer Rechte. Jüdische Künstlerinnen und Künstler mussten fliehen, wurden deportiert oder fielen dem Holocaust zum Opfer. In unermesslichem Zynismus missbrauchten die Nationalsozialisten ihre Werke zudem, um die Grausamkeit der Konzentrationslager zu verschleiern und zu verharmlosen.
Der Niedersächsische Landtag und die Villa Seligmann haben gemeinsam ein Zeichen gegen das Vergessen gesetzt. Solche Abende erinnern uns daran, wie wichtig es ist, Geschichte wachzuhalten und Verantwortung für Gegenwart und Zukunft zu übernehmen.