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16. Juni 2011: Besuch bei der HAWK Holzminden

Gemeinsam mit Ihrer Landtagskollegin Dr. Gabriele Andretta, wissenschaftliche Sprecherin der SPD Landtagsfraktion, besuchte Sabine Tippelt am Donnerstag, den 16.Juni 2011 die HAWK in Holzminden.

Auch die Landratskandidatin Angela Schürzeberg war mit bei dem Besuch. Die HAWK-Präsidentin, Prof. Dr. Christiane Dienel stellte ihren Gästen den in den vergangenen Jahren für mehr als 14 Millionen Euro erweiterten und sanierten Campus vor. Das Studienangebot sei überregional, attraktiv und zukunftsorientiert, was sich auch daran zeigte, dass die Holzmindener Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen inzwischen mehr als tausend Studierende für den Standort gewinnen konnte.

Gabriele Andretta war beeindruckt von der dynamischen Entwicklung des Hochschulstandortes Holzminden seit ihrem letzten Besuch vor vier Jahren. Sie unterstrich, dass die Hochschule ein besonders wichtiger Standortfaktor sei. Sie sei zum einen Innovationsmotor, zum anderen Garant für Bildung und Entwicklung in der Region.

Die Wissenschaftspolitische Sprecherin betonte, die Landes-SPD habe ihren Fokus auf den Ausbau der Fachhochschulen gelegt, denn auf diesen komme für das Gewinnen und Halten von Fachkräften in der Region eine Schlüsselstellung zu. Insbesondere für das Projekt "Offene Hochschule" seien Fachhochschulen gut vorbereitet. Ziel der offenen Hochschule ist es, beruflich qualifizierte ohne Abitur für ein Hochschulstudium zu gewinnen. Gelänge dies für den Standort Holzminden seien auch die Auswirkungen des demographischen Wandels zu mildern, der insbesondere die Region Südniedersachsen vor große Herausforderungen stelle.

"Die HAWK Holzminden wird bei der Entwicklung der "Offenen Hochschule" eine Vorreiterrolle spielen", kündigte HAWK-Präsidentin Dienel an. Ein weiteres Feld sei der Ausbau der Weiterbildungsmöglichkeiten. Die HAWK wollte auch ihr Studienangebot am Standort ausdehnen. "Eine Hochschule hält die Region jung. Wenn es gelingt, dass sich Absolventen an ihrem Studienort niederlassen und Familien und vielleicht sogar Unternehmen gründen, dann befruchtet das beide. Daran müssen alle Seiten weiter intensiv arbeiten", sagte Dienel.

Hawk Foto: Sabine Tippelt

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