Sabine Tippelt in Stadtoldendorf: Besuch im Familienzentrum „Arche St. Dionys“ und „Haus Charlotte“

 
 

Landtagsabgeordnete Sabine Tippelt besuchte zusammen mit beiden Vorstandsmitgliedern des SPD-Ortsvereins Stadtoldendorf Horst Maiwald und Rainer Möhle das Familienzentrum „Arche St. Dionys“ in Stadtoldendorf. Das Familienzentrum bietet nachmittags während der Schulzeit und auch in den Ferien eine Kinderbetreuung und ein warmes Mittagessen an

 

Bei der Betreuung ist dem Familienzentrum eine Nachhaltigkeit und Förderung der Kinder zur Selbstständigkeit wichtig. So werden beispielsweise Schwimmkurse im Sommer angeboten oder gemeinsame Kochrunden veranstaltet. „Die Familien nehmen unsere Angebote sehr gern wahr, die Kinder fühlen sich im Hort ‚zuhause‘ und identifizieren sich mit uns“, erzählte Iris Hirte, Leiterin des Zentrums. Bei einem Rundgang durch die Einrichtung konnten die Räumlichkeiten und auch die vom Gewandhaus finanzierten Küchen besichtigt werden.

In einer anschließenden Gesprächsrunde wurde diskutiert, wie das Familienzentrum seine gute Arbeit fortsetzen kann. Durch eine Gesetzesänderung auf Bundesebene im vergangen Jahr wurde die Finanzierung des Mittagessens von Kindern, die dieses außerhalb von Schulen einnehmen, erheblich eingeschränkt. Diese Situation empfinden alle Beteiligten als nicht zufriedenstellend. Die Lösung könnte darin liegen, die Grundschule in eine Ganztagsschule auszubauen, und eine Kooperation mit dem Familienzentrum anzustreben, welches die Nachmittagsbetreuung übernimmt.

Im Anschluss an den Besuch des Familienzentrums „Arche St. Dionys“ wurde ein Teil des ehemaligen Krankenhauses „Charlottenstift“ besichtigt. Dort sind verschiedene Praxen und das Seniorendomizil „Haus Charlotte“ eingezogen. Der Leiter des Seniorendomizils, Herr Everding, führte die Gäste durch die Räumlichkeiten und sprach über die Möglichkeiten der Erweiterung des Seniorendomizils. Aktuell gibt es 36 Pflegeplätze, von denen 25 mit Langzeitpflegebedürftigen belegt sind. Die Bewohner haben überwiegend Einzelzimmer, in der Kurzzeitpflege meist Zwei- und manchmal auch Dreibettzimmer. „Die meisten Kurzzeitbewohner finden das aber schön, weil dann mal wieder ‚Leben in die Bude‘ kommt, im Alltag sind viele allein“, so Everding. Die meisten Anfragen zur Kurzzeitpflege könne man bedienen, auch wenn es zur Urlaubszeit immer wieder Überschneidungen gibt, erklärte Everding auf Nachfrage von Sabine Tippelt, die sich schon beim Besuch von Ministerin Rundt in der vergangen Woche mit dem Thema Kurzzeitpflege auseinander gesetzt hat.

Das Seniorendomizil „Haus Charlotte“ verfügt über eine gute Lage und bietet einen Blick ins Grüne. Um die Bewohner kümmern sich aktuell 25 Mitarbeiter, die teilweise zuvor im Krankenhaus gearbeitet haben. Seit dem 01. August sind zusätzlich zwei Auszubildende tätig, von denen einer erst vor kurzem als Flüchtling nach Deutschland gekommen ist. Er versteht sich besonders gut mit den älteren Menschen und zeigt ein besonderes Maß an Fürsorglichkeit. Zudem wird im „Haus Charlotte“ die fortwährende Selbstständigkeit der Bewohner gefördert, die z.B. selbst waschen und bügeln können, aber im notwendigen Umfang Hilfe und Unterstützung erfahren. Das Essen wird unter der Woche geliefert, „am Wochenende kocht der Chef selbst – nach den Wünschen der Bewohner – im Rahmen meiner Fähigkeiten“, sagte Everding mit einem Grinsen.  
All das macht die Einrichtung recht beliebt und es ist absehbar, dass viele ältere Stadtoldendorfer in Zukunft das Seniorendomizil „Haus Charlotte“ wählen werden. Der Betreiber der Einrichtung möchte den Wünschen der Stadtoldendorfer entsprechen und daher in einem weiteren, bisher ungenutzten Krankenhausflügel weitere Pflegeplätze einrichten.        

Sabine Tippelt, Horst Maiwald und Rainer Möhle konnten sich davon überzeugen, dass die Einrichtungen in Stadtoldendorf einen guten Weg aufzeigen, die Lebensqualität von Stadtoldendorfern zu sichern und in Zukunft zu verbessern.

 

 


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