SPD und Grüne - Politiker aus dem Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Niedersächsischen Landtages, informieren sich vor Ort über die Ortsumgehung Negenborn

Besuch Negenborn
 
 

Auf Einladung der Vorsitzenden des Ausschusses für Arbeit, Wirtschaft und Verkehr im Niedersächsischen Landtag Sabine Tippelt, fanden sich am vergangenen Freitag die Ausschuss Mitglieder von SPD und Grünen in Negenborn ein, um sich selbst ein Bild von der geplanten Ortsumgehung zu machen. Ebenfalls mit vor Ort, der Bürgermeister der Samtgemeinde Bevern Harald Stock, sowie der Bürgermeister von Negenborn Hermann Harling und der Leiter der Niedersächsischen Straßenbaubehörde Hameln Markus Brockmann sowie Vertreterin Uta Weiner-Kohl.

 

Vor rund zwei Wochen hat der Ausschuss in Hannover, mit großer Mehrheit für einen prioritären Ausbau der Ortsumgehung Negenborn, sowie im weiteren Verlauf der Nordostumgehung Eschershausen gestimmt. Nun vor Ort wird den Abgeordneten die Wichtigkeit des Projektes noch einmal deutlich vor Augen geführt. Im Minutentakt rollt Schwerlastverkehr über die enge Straße in der Ortsdurchfahrt Negenborn, genügend Unfälle hat es dadurch in der Vergangenheit schon gegeben. Eine Belastung und Gefahr, die es in der Form mit der Ortsumgehung nicht mehr geben wird. Das betont auch die heimische Abgeordnete Sabine Tippelt. „Neben der zeitlichen Ersparnis auf dem Weg von Holzminden nach Hannover, die besonders für die in der Region ansässigen Unternehmen von großer Bedeutung ist, steht die Sicherheit und die Entlastung der Bürgerinnen und Bürger von Negenborn im Vordergrund, hier wird mit der Ortsumgehung eine deutliche Verbesserung der bestehenden Situation geschaffen“, so Tippelt.  

Plan ist es, so führt Markus Brockmann, Leiter der Niedersächsischen Straßenbaubehörde aus, dass auf dem  komplette Streckenabschnitt von Holzminden bis zum Ith, mit der Schaffung der Ortsumgehungen Negeborn und Eschershausen, sowie dem weiteren Ausbau  von Streckenabschnitten im 2+1 System deutlich verbessert wird. „Die Durchschnittsgeschwindigkeit in diesem Bereich soll damit von 60 auf 80 Km/h hochgesetzt werden“, so Brockmann.  Des Weiteren wäre der Beginn der Baumaßnahme, für die heimischen Wirtschaftsunternehmen ein deutliches Zeichen dafür, dass ihre Sorgen ernst genommen werden und man die verkehrsinfrastrukturellen Probleme in der Region angeht. „Der Ausbau der notwendigen Maßnahmen entlang der B 64 und der B 240 stellt aus regionalwirtschaftlicher Sicht eine der wichtigsten Infrastrukturmaßnahmen des Landes dar. Um ein Zeichen für die Region zu setzen muss mit dem Bau noch in diesem Jahr begonnen werden“,  so die Landtagsabgeordnete Sabine Tippelt.

Negeborns Bürgermeister Hermann Harling hatte dann auch sogleich symbolisch den Spaten dabei. Ein klares Zeichen dafür, dass es mit dem Bau der Ortsumgehung, aus Sicht der Negeborner, endlich losgehen möge. Der Startschuss für die Baumaßnahme soll möglichst noch im Jahr 2015, spätestens aber zu Beginn des Jahres 2016 fallen. „Die Ortsumgehung Negenborn und die Nordostumgehung Eschershausen sind planfestgestellt und haben damit Baureife. Die grundsätzlich zur Verfügung stehenden Sondermittel des Bundes könnten bei Freigabe voraussichtlich bereits Ende 2015 unverzüglich für den Baubeginn verwendet werden“, ergänzt Tippelt hierzu.

Die Ausschussmitglieder, unter Führung von Sabine Tippelt versicherten im Anschluss an die Ortsbegehung, den Antrag für den Ausbau der B 64 und der B 240 nächste Woche, in der Plenarsitzung des Niedersächsischen Landtages zu beschließen.  

 

 

 


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