Jahreshauptversammlung der SPD Delligsen

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Sabine Tippelt (m.) während ihres Berichts aus der Landespolitik. Neben ihr der OV-Vorsitzende Wolfgang Woitag (l.).

 

Am Donnerstag hielten die Genossinnen und Genossen des SPD Ortsvereins Delligsen ihre Jahreshauptversammlung in der Gaststätte "Zur alten Schmiede" ab. Vorsitzender Wolfgang Woitag konnte hierzu auch die Landtagsabgeordnete Sabine Tippelt begrüßen.

In seinem Jahresrückblick berichtete der Vorsitzende über die Vorstandsarbeit, die Mitgliederentwicklung, die zahlreichen Veranstaltungen und über wichtige kommunalpolitische Entscheidungen des Rates. Er lobte die Arbeit des Ortsvereins im abgelaufenen Jahr, insbesondere im Landtagswahlkampf, und dankte allen Helferinnen und Helfern für ihr Engagement und den Spendern für ihre Unterstützung. Er gratulierte außerdem der Landtagsabgeordneten Sabine Tippelt, die den Wahlkreis Holzminden direkt gewonnen hat.

Diese wiederum bedankte sich in ihren Grußworten für die gute Unterstützung im Wahlkampf und gab einen Einblick in ihre künftige Arbeit im Landtag. Sie gehört seit der konstituierenden Sitzung dem Präsidiums des Parlaments als Schriftführerin an. In dieser Funktion wird Sabine Tippelt - neben der Begleitung der Plenarsitzungen - vor allem repräsentative Aufgaben wahrnehmen. Darüber hinaus ist die Landespolitikerin zur Vorsitzenden des wichtigen Ausschusses für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr gewählt worden. In dieser Position will sie die künftige Politik der Rot-Grünen Landesregierung entscheidend mitgestalten.

Die zentralen Themen für die künftige Landespolitik, stellte Sabine Tippelt ebenfalls vor. Angefangen bei einer verantwortungsvollen und seriösen Schuldenpolitik, die nicht die gesamte Wirtschaft abwürgt. Im Bereich der Bildung ist insbesondere die Abschaffung der Studiengebühren spätestens zum Wintersemseter 2014/15 ein wichtiges Anliegen der neuen Regierung. Auch die Arbeitsmarktpolitik muss auf solidere Füße gestellt werden. Dazu wird das Land eine Bundesratsinitiative starten, um die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns voranzutreiben. "In Niedersachsen verdienen 500.000 Menschen weniger als 8,50 € pro Stunde. Das ist nicht nur viel zu wenig zum leben, sondern es kostet das Land auch 1 Milliarde Euro pro Jahr an Aufstockzahlungen. Das ist nicht die Zukunft", sagt Tippelt.

Abschließend berichtete Sabine Tippelt noch von den Plänen zu den Feierlichkeiten rund um den 150. Geburtstag der SPD. Veranstaltungen im Schloß Bevern, Fahrten nach Leipzig und Berlin sowie die Aufstellung eines Chors zum Jubiläum - das sind die bisherigen Pläne. Wer sich darüber informieren oder sich beteiligen möchte, kann sich jederzeit an das Unterbezirksbüro der SPD in Holzminden wenden.

 

 


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