10. Jahre BISS Beratuns- und Interventionsstelle

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von links: Sigrun Brünig (Gleichstellunsbeauftragte Landkreis Holzminden), BISS Beraterin Anita Hummel, Mitstreiterin Barbara Frank und Andrea Buskotte (Landespräventionsstelle)

 

Jubiläumsfeier in der Schlosskapelle Bevern

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Beraterin Anita Hummel ist immer dann sofort zur Stellen, wenn Frauen häusliche Gewalt angetan wird. Mehr als 300 von Gewalt bedrohte Frauen im Landkreis Holzminden wenden sich mittlerweile jährlich an die BISS. Dies allein ist schon ein Zeichen für die Wichtigkeit dieser Beratungsstelle.

Anlässlich des zehn jährigen Jubiläums fanden sich viele Gäste und Unterstützer in der Schlosskapelle Bevern ein. Darunter die Polizei, der Kinderschutzbund, die Opferhilfe, Weißer Ring, die Suchtberatung, Frauenhäuser, die Gleichstellungsbeauftragten und natürlich Kreistagsabgeordnete und Vertreter der Samtgemeinde. Mit all diesen Einrichtungen und Menschen arbeitet Anita Hummel eng bei der Gewaltbekämpung zusammen. Hummel machte an diesem Abend die Wichtigkeit der BISS deutlich, so hat allein sie in ihrer Statistik bereits 1736 Fälle von häuslicher Gewalt. Für all diese Frauen ist es wichtig eine Anlaufstelle und jemanden der ihre Probleme ernst nimmt zu haben. Auf die meisten Frauen so Hummel weiter, müsse man direkt zugehen und ihnen Hilfe anbieten, da sie nicht in der Lage sind von sich aus nach Hilfe zu fragen. Sobald nun über die Polizei ein Fall bekannt wird nimmt Anita Hummel sich der Betroffenen an.

Mit von der Partie bei dieser Veranstaltung auch Sabine Tippelt und Landrätin Angela Schürzeberg. Schürzeberg machte deutlich, dass die BISS auch weiterhin erhalten werden muss und es wichtig ist, dass wir bei häuslicher Gewalt nicht wegschauen, sonder hingucken. Im Landkreis Holzminden und den Gemeinden wird deshalb eine Vereinbarung darüber unterschrieben, dass die Mitarbeiter zum Thema häusliche Gewalt sensibilisiert werden sollen.

 
 

 


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