Tourismusstandort Kirchdorf vorbildlich

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Tourismuspolitische Sprecherin Sabine Tippelt (SPD) zu Gast in Kirchdorf

Auf Einladung des heimischen Landtagsabgeordneten Grant Hendrik Tonne (SPD) besuchte die tourismuspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Sabine Tippelt kürzlich die Samtgemeinde Kirchdorf und traf sich einem Informationsaustausch mit dem Samtgemeindebürgermeister Heinrich Kammacher und dem für die Tourismusvermarktung verantwortlichen Rolf Hedemann.
Nach einer kurzen Vorstellung der Samtgemeinde Kirchdorf durch den Samtgemeindebürgermeister Heinrich Kammacher waren sich die Beteiligten schnell in dem Grundsatz einig, dass der ländliche Raum in Hannover stark vertreten sein müsse und vor allem der Landtourismus eine Stärkung erhalten müsse.
Nachdem Rolf Hedemann die touristischen Stärken der Samtgemeinde Kirchdorf herausgestellt hatte, war Sabine Tippelt sich in der Einschätzung sicher, dass oftmals die Bewohnerinnen und Bewohner vor Ort sich ihrer Stärken noch viel mehr bewusst sein müssen. Sie empfinde die Samtgemeinde Kirchdorf als ungemein lebenswert.
Die Samtgemeinde sei mit ihren Gastgebern jedes Jahr auf zahlreichen Freizeit- und Verbrauchermessen präsent, darunter ABF und HanseLife; zusätzlich sei man in der DümmerWeserLand Touristik Mitglied. Der Rad- und Tagestourismus sei eine gute Perspektive für die Samtgemeinde, so beispielsweise der Spargelhof Thiermann mit seinen vielen Tausend Gäste von denen die Mehrzahl mit Bussen anreisen.
Tippelt erläuterte den jüngst von der SPD-Fraktion wieder diskutierten Antrag, wonach die Tourismuspolitik in Niedersachsen konsequent weiterentwickelt werden müsse. Tippelt forderte von der Landesebene eine Vernetzung der Aktivitäten, damit die Regionen auf Landesebene übergreifend aber dennoch kleinteilig vermarktet werden können. Nur so könne man die Stärken des ländlichen Raumes auch herausarbeiten.
Grant Hendrik Tonne ergänzte, dass das Land Niedersachsen mit den Mitteln der Dorferneuerung und der Flurbereinigung wichtige Mittel auch für eine Stärkung des Tourismuses bereithalte. Das Land müsse seiner Aufgabe gerecht werden und diese Programme mit Mitteln unterlegen. Die Kürzungsdiskussionen insbesondere für Dorferneuerungsmittel der öffentlichen Hand seien daher kontraproduktiv. Auch bedürfe es weiterhin ausreichend ausgestatteter Programme im Bereich der energetischen Sanierung von Altbauten und dem Modellprogramm Umbau statt Zuwachs. „Wer auf Tourismus setzt, der kann sich keine Bauruinen mitten im Ort leisten“, unterstrich Tonne seine Forderung.

Alle Beteiligten waren sich in der Einschätzung einig, dass der Tourismus für den ländlichen Raum für die Zukunft eine wesentliche Stütze darstellen könne und daher auch seitens des Landes entsprechend gefördert werden müsse.

 

 


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