Sabine Tippelt informiert sich über Klärschlammvererdungsanlage

Im Rahmen ihrer Informationsreise innerhalb des Landkreises Holzminden besuchte die SPD-Landtagskandidatin Sabine Tippelt den Wasserverband Ithbörde/Weserbergland (WVIW). In Begleitung vom SPD-Samtgemeindeverbandsvorsitzenden Hans-Alexander Meinders und SPD-Samtgemeinderatsfrau Carmen Riedel traf sich Sabine Tippelt mit dem WVIW-Geschäftsführer Henning Stegie auf der Kläranlage Brevörde.

Bei einer kurzen Besichtigung der Anlage konnte sich Sabine Tippelt einen Einblick insbesondere über die Funktionalität der Klärschlammvererdungsanlage verschaffen, die bereits seit eineinhalb Jahren im Vollbetrieb läuft und seither die technischen wie auch wirtschaftlichen Erwartungen vollauf erfüllt. Neben den bereits erzielten Kosteneinsparungen nannte Henning Stegie zu den Vorteilen für die Gebührenstabilität auch noch die gestiegene Versorgungssicherheit. Ergänzend zu den anlagenspezifischen Verbesserungen erläuterte der Geschäftsführer die vielfältigen, durch die Übertragung der Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung der Samtgemeinde Polle auf den Verband, erzielten Synergieeffekte, die es ermöglichten, allgemeinen Kostensteigerungen entgegenzuwirken, Gebühren konstant zu halten und gleichzeitig die technischen Standards nachhaltig zu verbessern. Es entwickelte sich ein angeregter Dialog, in dem sich zeigte, dass Sabine Tippelt als Vorsitzende des Werksausschusses der Trinkwasser- und Abwasser-Gemeindewerke Delligsen natürlich umfangreich mit der Materie vertraut ist. Henning Stegie betonte, dass die Kläranlagen Brevörde und Bodenwerder als Betriebsstätten des WVIW unter einheitlicher betriebstechnischer Leitung im Verbund betrieben werden. Der gemeinsame Personalpool ermöglicht es, Kosten zu senken und die Sicherheitsanforderungen aber auch den Arbeitsschutz umfassend zu berücksichtigen. Sabine Tippelt nahm erfreut zur Kenntnis, dass es gelingen konnte, erhebliche Investitionen bei gleichbleibenden Gebühren zu bewerkstelligen. Abschließend wies Henning Stegie darauf hin, dass sich am Beispiel des Verbandes deutlich aufzeigen lässt, wie interkommunale Kooperation erfolgreich umgesetzt werden kann und der WVIW auf diesem Wege auch weiteren Kooperationsinteressenten aufgeschlossen gegenüber steht.

Treffen mit WVIW in Polle
Sabine Tippelt zusammen mit dem SPD-Samtgemeindeverbandsvorsitzenden Hans-Alexander Meinders (1.v.l.), WVIW-Geschäftsführer Henning Stegie (2.v.r.) und SPD-Samtgemeinderatsfrau Carmen Riedel (1.v.r.)