Sabine Tippelt: „Waldsterben speziell in Südniedersachsen ein großes Problem“

 
 

Am Rande der Klausurtagung des SPD Arbeitskreises für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung im Harz bekommt die Landtagsabgeordnete Sabine Tippelt gerade extrem vor Augen geführt, welch Schäden Niedersachsens Wälder in den vergangenen Monaten genommen haben. „Hier im Nationalpark Harz fällt es ganz extrem auf. Riesige Waldgebiete sind einfach tot. Ein erschreckendes Bild“, so Tippelt.

 

Auch im Landkreis Holzminden sind bereits gewaltige Schäden entstanden. So wurde erst gestern darüber berichtet, dass der Weserradweg auf Höhe der Heinser Klippen gesperrt werden muss, weil am darüber liegenden Hang viele Buchen vertrocknet sind und nun eine Gefahr für Nutzer des Radweges und der daneben verlaufenden Straße besteht. „Natürlich machen zahlreiche Schadorganismen wie etwa Pilze oder der Borkenkäfer auch vor unseren heimischen Wäldern keinen Halt. Ganze Fichtenmonokulturen sind bereits tot und nun folgen auch noch die Buchen“, so Tippelt. Für die SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag ist daher klar, dass Agrarministerin Barbara Otte-Kinast hier umgehend tätig werden muss und Akteure sowie Verbände, Wissenschaftler, Klimaschützer und Politiker zu einem Waldgipfel einladen muss.

„Der Wald in Niedersachsen besteht zu einem Drittel aus Landeswald und zu zwei Dritteln aus Privat- und Genossenschaftswald. Insbesondere die Besitzer der Privat- und Genossenschaftswälder sind mit der neuen Situation überfordert und benötigen dringend staatliche Unterstützung bei der Wiederaufforstung ihrer Waldflächen“, so Tippelt abschließend.

 

 


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