Der Arbeitskreis für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung der SPD Landtagsfraktion zu Besuch bei der Chemex in Delligsen

 
 

Gemeinsam mit Bürgermeister Dirk Knackstedt, sowie Bürgermeisterkandidat Holger Mittendorf und Landratskandidatin Margrit Behrens-Globisch besuchte der Arbeitskreis Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung der SPD Landtagsfraktion am Donnerstag die Firma Chemex in Delligsen. Zustande gekommen war der Besuch durch die heimische Landtagsangeordnete und Vorsitzende des Auschusses für Arbeit, Wirtschaft und Verkehr Sabine Tippelt.

 

Gleich zu Beginn bedankt Tippelt sich, dass der AK die Möglichkeit bekommt, bei diesem Besuch einen Einblick in die Abläufe der Chemex zu erhalten. „Der Flecken Delligsen kann der Familie Kuhlgatz sehr dankbar sein, dass es hier am Standort ein so hervorragend aufgestelltes Unternehmen gibt, dass mit seinen über 100 Beschäftigten großen Anteil am Wirtschaftsstandort Delligsen hat“, so Tippelt.

Im Gespräch gibt Geschäftsführer Martin Lauter Einblicke in die Geschichte und den aktuellen Stand in Delligsen. „Wir sind eine 100% Tochter der Huttenes-Albertus Werke und bis heute ein reines Familienunternehmen und mit einem Vertriebsgebiet, das ganz Europa umfasst sehr gut aufgestellt“, so Lauter. Doch was genau wird dort in Delligsen eigentlich produziert? „Wir stellen Speisungssyteme für exotherme und isolierende Speiser her. Pro Jahr etwa 51 Mio. Einzelteile“, so Lauter weiter. Speiser dienen dazu, um Hohlräume die beim Abkühlen von Gusstücken entstehen zu füllen. Gefertigt werden diese Gussstücke zum Beispiel für Windkraftanlagen oder den Bereich der Nutzfahrzeuge.

Besonders stolz kann man dabei auf die Mitarbeiter Entwicklung blicken. Arbeiteten im Jahr 2002 noch 32 Menschen im Werk in Delligsen, so sind es heute schon 117. Auch die Produktionszahlen haben sich in dieser Zeit mehr als verzehnfacht.

Thema des Gesprächs ist aber auch der Fachkräftemangel, der branchenübergreifend immer deutlicher festzustellen ist. „Seit 2017 wird es für uns immer schwieriger geeignetes Personal zu finden. Der Markt in Deutschland ist nahezu leergefischt“, so Lauter. Eine Aussage die die Mitglieder des Arbeitskreises nur zu häufig zu hören bekommen.

Eine Führung durch den Betrieb darf im Anschluss an das Gespräch natürlich auch nicht fehlen. Deutlich wird dabei, wie breit aufgestellt die Firma Chemex ist. So werden aus 18 verschiedenen Rezepturen 460 bis 470 verschiedene Artikel erstellt. Das ganze komplett digital. Die Maschinen selbst sind permanent über W-Lan mit dem Hersteller verbunden. Eine gute Internetverbindung ist daher extrem wichtig. Der Wunsch, das hier in Deutschland nachgebessert werden muss ist dabei ganz klar. Ein Anliegen, dass die Mitglieder des Arbeitskreises gerne mit nach Hannover nehmen.

 

 


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