Arbeiterwohlfahrt besucht Sabine Tippelt im Landtag

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Am Rande der letzten Plenarwoche, besuchte eine Gruppe – bestehend aus Mitgliedern der AWO Boffzen und Lauenförde – auf Einladung der Landtagsabgeordneten Sabine Tippelt, das Parlament in Hannover.

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Sabine Tippelt diskutierte in entspannter Atmosphäre mit ihren Gästen landes- und kommunalpolitische Themen.

Die Gäste aus dem Landkreis Holzminden besuchten an diesem Tag jedoch nicht nur den Landtag. Sie besichtigten und erkundeten vorher auch noch die Landeshauptstadt. Eine Stadtführerin zeigte der Gruppe am Vormittag im Neuen Rathaus zunächst die Entwicklung der Stadt in den letzten 100 Jahren. Im Anschluss fuhren die AWO – Mitglieder dann mit dem Bus durch die Stadt und ließen sich von der erfahrenen Stadtführerin die schönsten Seiten Hannovers zeigen. Dazu gehörten unter anderem die ausgedehnten Grünflächen, der Maschsee sowie die vielen Kunstobjekte, die über die ganze Stadt verteilt sind.
Am Landtag angekommen, wurden die Gäste vom Besucherdienst des Landtags in Empfang genommen. Das vom Besucherdienst vorbereite Programm bestand aus einer kleinen Einführung, einem Film über die Geschichte der Niedersächsischen Volksvertretung und dem Besuch einer laufenden Debatte im Plenum. Nach eineinhalb Stunden war der offizielle Teil des Landtagsbesuches beendet und Sabine Tippelt lud die Gruppe auf einen kleinen Imbiss ein.
In gemütlicher Atmosphäre wurde dann über das soeben erlebte diskutiert. Die Abgeordnete erklärte ihren Besuchern den Ablauf von Plenar- und Ausschusssitzungen und die Arbeit in der SPD – Fraktion. Sie gab darüber hinaus auch einen Ausblick auf den anstehenden Wahlkampf zur Landtagswahl im nächsten Jahr. „Mein Ziel ist es, den Wahlkreis Holzminden direkt zu gewinnen“, sagte sie.
Die Besucher zeigten in der anschließenden Diskussion großes Interesse an landes- und kommunalpolitischen Themen. Auch das Thema B 3 nahm einen Teil der Debatte ein. Sabine Tippelt verwies noch einmal darauf, dass sie „das Land nicht aus der Verantwortung lasse“, auch wenn der Bundesverkehrswegeplan für die B 3 nun einen vierspurigen Ausbau vorsehe. „Mein Ziel ist weiterhin, die B 3 im 2+1 System auszubauen. Das kann sofort passieren, bis die Vierspurigkeit durch den Bund kommt, vergehen mindestens 20 Jahre. Das Land muss jetzt aktiv werden“, so Tippelt. Ebenfalls großes Interesse zeigten die Gäste an den Themen, die zuvor im Plenum diskutieret wurden. Dabei ging es unter anderem um die Reaktivierung von Bahnstrecken und die Sicherung der Regionalisierungsmittel. Tippelt machte dabei die Position ihrer Fraktion nachdrücklich klar. Für diese steht fest, dass dort, wo Fahrgastpotenziale vorhanden sind, eine Überprüfung und Reaktivierung von Strecken dringend geboten ist, um die Zukunft des Verkehrsmittels Bahn in Niedersachsen zu sichern. Außerdem ist es wichtig, dass die Regionalisierungsmittel über die geplante Laufzeit 2019 hinaus abgesichert werden. „Es geht dabei vor allem darum, den Regionen in Niedersachsen – besonders den ländlichen, zum Beispiel dem Landkreis Holzminden – Planungssicherheit zu geben, damit sie auch langfristige Verkehrsverträge abschließen können“, so Tippelt. Die Abgeordnete machte zudem deutlich, dass der Landkreis Holzminden weiterhin für eine bessere Verkehrsverbindung – zum Beispiel im Bezug auf den Ith – Tunnel – steht. Die zuletzt aufgekommene Kritik, dass der Landkreis keine Gelder dafür in den Haushalt eingestellt hätte, entkräftete Tippelt mit dem Verweis darauf, dass momentan gar kein Geld für eine solche Investition benötigt werde. „Wenn es soweit ist, stehen wir zu unserem Wort“, so die Landtagsabgeordnete.
Die Organisatorinnen der Reise, Brigitta Waske von der AWO Boffzen und Annegret Gauding von der AWO Lauenförde, dankten Sabine Tippelt mit einem kleinen Präsent für die Einladung nach Hannover und die interessanten Einblicke in die Arbeit einer Landespolitikerin. Gegen 19.30 machte sich die Gruppe dann wieder auf den Heimweg.
 

 
 

 


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