Sabine Tippelt legt aktuellen Fahrplan vor – Die Umgehungen B 64 und B 240 kommen voran

Tippel Sabine 960
 
 


Vergangene Woche wurde in Negenborn der wichtige, erste Spatenstich für die Ortsumgehung gesetzt. Diese Umgehung ist Teil einer Kette von Maßnahmen, die getätigt werden um die Region Holzminden besser an das überregionale Verkehrsnetz anzubinden. Die heimische Landtagsabgeordnete Sabine Tippelt hat hierzu den weiteren Fahrplan dargelegt.

 

Neben Negeborn gehören insgesamt 6 weitere Planungsabschnitte zu dem rund 23 Kilomelter langen Streckenabschnitt der B 240 zwischen Eschershausen und Gronau. Das Bundesverkehrsministerium hat die gesamte Linie B 64 / B 240 im April 2015 als eine großräumige Verbindung mit der Verbindungsfunktionsstufe 1 ausgewiesen. Dies unterstreicht die hohe Bedeutung der einzelnen Maßnahmen mit Blick auf die Gesamtlösung.

In Sichtweite ist mittlerweile die Nordostumfahrung Eschershausen. Der Bau ist freigegeben und gebaut wird auf einer Länge von 4,5 Kilometern zwischen Wickensen und Lüerdissen. Konkrte vorangebracht wird momentan die Planung der Westumfahrung Eschershausens. Der Vermessungsauftrag wurde hier erteilt und die Ergebnisse fließen dann an das Bundesverkehrsministerium. Anders sieht es im weiteren Verlauf Richtung Fölziehausen aus. Ithquerung und Ortsumgehung Cappelenhagen haben diesen Status noch längst nicht erreicht. Hier wurden bisher lediglich verschiedenen Varianten geprüft. Die Landesplanerische Feststellung wird für Herbst 2016 anvisiert.

Auf der anderen Seite der Kreisgrenze steht als nächstes Projekt die Ortsumgehung Weenzen- Süd auf dem Plan. Das Planfeststellungsverfahren hat im November 2012 begonnen. Diese Maßnahme soll außerhalb des Bundesverkehrswegeplans, als „Globalmaßnahme“ realisiert werden.

Im weiteren Verlauf werden die Umgehungen Weenzen-Nord und Marienhagen zusammenhängend realisiert. Das Planfeststellungsverfahren für die rund 3,8 Kilometer lange Trasse läuft. Der Planfeststellungsbeschluss wird 2017 erwartet.

Letzter Abschnitt ist schließlich die 4,4 Kilometer lange Umgehung in Eime bis zum Anschluss an die B 3. Die landesplanerische Feststellung der gewählten Linie erfolgte bereits 2012, die Linienabstimmung will das Land beim Verkehrsministerium erst nach Abschluss der Bundesverkehrswegeplanung beantragen. Hiermit ist im Herbst zu rechnen.

 

 


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